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Jahreshauptübung 2016 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: KU   
Montag, den 01. August 2016 um 19:08 Uhr

UebungBoehmler20160719_202452Personenrettung am Böhmler-Hochhaus
Höhenrettungsgruppe Feuerwehr Pfullingen und Bergwacht

Wie jedes Jahr wurde auch nun wieder die Zusammenarbeit der SRHT Pfullingen und der Bergwacht in einer gemeinsamen Übung verstärkt um im Ernstfall gewappnet zu sein.

Dieses Jahr plante die Feuerwehr eine Personenrettung im leerstehenden Böhmler-Hochhaus. Im Übungsszenario wurde angenommen, dass mehrerer Personen liegend aus den beiden oberen Stockwerken gerettet werden müssen. Da die Aufzuganlage defekt ist, das Treppenhaus zu eng und aufgrund von Straßensanierungen der Einsatz von Hubrettungsfahrzeugen (Drehleitern) nicht erfolgen konnte sowie die Anzahl der möglichen Verletzten zu Beginn unklar, wurde die Bergwacht zur Unterstützung nachalarmiert.

Nach kurzer Besprechung der gemeinsamen Einsatzleiter ging auch die Bergwacht in Gruppen zu je 3 Mann mit unterschiedlichen Aufgaben wie Notfallmedizin, Aufbau planmäßige Bergrettung und mit zusätzlichem Seil- und Sicherungsmaterial sowie Hubschrauberbergesack ins Gebäude. Auf den zusätzlichen Einsatz der Gebirgstrage wurde verzichtet, weil die Vakuummatratze des Bergesackes steif wie ein Brett abgesaugt werden kann. Das ist handlicher und an der Gebäudefassade eleganter zu handhaben. So der Gedanke des Einsatzleiters, die Bestätigung folgte in der Praxis. Mit alpinen Mitteln, richtig eingesetzt, lässt sich damit auch aus Hochhäusern retten.

Unterschiedliche Methoden wie eine Seilbahn, abseilen mit Korbschleiftrage oder Bergesack brachten gute Erkenntnisse. Das Zusammenspiel zwischen Feuerwehr und Bergrettern in getrennten oder gemeinsamen Gruppen lief reibungslos ab. Auch die Zusammenarbeit der beiden Einsatzleiter (Feuerwehr im Gebäude, Bergwacht außerhalb) klappte wie am Schnürchen.

Obwohl die Bergretter nicht im Fels oder Steilgelände sondern in und an einem „Betonberg“ agierten gab es kaum Probleme mit Sicherung, Fixpunkten und Aufhängungen um die Patienten sicher zum Boden zu bringen, da weder im noch am Gebäude fixe Sicherungspunkte vorhanden waren mussten komplette Wände oder Treppen als Fixpunkte dienen.

Zufrieden und mit einigen neuen Erkenntnissen – Sinn und Zweck solcher Übungen – rückten beide Einheiten zum gemeinsamen Vesper ab.

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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 04. August 2016 um 19:31 Uhr